Social Media

Warum ich es liebe

Social Media ist mittlerweile ein wichtiger Teil meines Lebens geworden, jedoch bin ich nicht auf allen angesagten Plattformen unterwegs. Facebook und Twitter sind bei mir zum Beispiel ein richtiger NoGo. Das hat verschiedenste Gründe, die sich zumindest im Punkto Facebook jeder selbst zusammen reimen kann.

Meine zwei Lieblinge sind Instagram und Pinterest. Mit Instagram habe ich schon viele tolle Menschen kennengelernt und teilweise sogar schon persönlich getroffen. Es ist einfach schön, seine Leidenschaft und seine Arbeiten mit der ganzen Instagram-Welt zu teilen und sich auch anderer Leute Projekte anzusehen.

Was ich durch meine Instagram-Mitgliedschaft auch schon feststellte, ist, dass sich die Nutzer in ziemlich genau drei Gruppen einteilen lassen. Die einen benutzen Instagram nur, um sich irgendwelche lustigen Memes anzuschauen, diese dann ab und zu mit ihren Freunden teilen und sich damit die Zeit vertreiben. Dann gibt es Leute, die einfach nur durch ihren Feed scrollen, andere Leute stalken und selber aber auch nicht wirklich aktiv sind.

Und dann gibt es noch die dritte Gruppe, die auch, mehr oder weniger aktiv, eigenen Content postet und sich mit anderen Leuten connected um eine Community aufzubauen. Und ich glaube, jeder kann sich zu einer dieser Gruppen dazu zählen. Ich würde zum Beispiel sagen, dass ich eine Mischung aus eins und drei bin, aber mit deutlich mehr Gewicht auf dem dritten Fall.

Mir macht es einfach Spaß, eigenen Content zu produzieren und ihn mit anderen Leuten zu teilen, die mit Glück auch noch genau oder fast genau so ticken, wie ich.

Neben Instagram benutze ich ja wie gesagt auch Pinterest, was eigentlich mehr eine „kreative Suchmaschine“ als ein Soziales Netzwerk ist. Jedes Mal, wenn ich die App öffne, flattern mir tausende kreative und inspirierende Bilder entgegen.

Als ich Pinterest kennenlernte, war ich auch mehr auf der Seite von Menschen, die einfach nur zur Unterhaltung und zum Spaß diese App benutzten. Ich schaute mir „lustige“ Bilder an und pinnte sie auf meinen Pinnwänden. Ich fand irgendwann auf Pinterest einen Artikel, in dem es um das erfolgreich werden aus Pinterest geht.

Nachdem ich diesen Post mit Begeisterung las, baute ich sofort mein ganzes Profil um, archivierte und löschte die unsinnigen, alten Pinnwände und erstellte zu Themen, wie „Design“, „Handlettering“, „Living“ und „Food“ neue Pinnwände. Diese füllte ich schon bald mit vielen Ideen, von denen ich auf meinem alten Blog auch schon ein paar umgesetzt hatte und Anleitungen dazu verfasste.

Ich sammelte immer mehr und bald schon hatte ich 60k Betrachter im Monat auf meinem Profil. Das machte mich sehr glücklich und verstärkte meine Lust, weiter Ideen zu sammeln. Und so ist es heute immer noch.

Warum ich es hasse

Natürlich hat das ganze nicht nur gute Seiten und ich denke, jeder hat schon einmal von den Problemen bei Facebook oder anderen Plattformen gehört. Dabei geht es meist um Rassismus, Hass oder auch Sexismus.

Mit diesen Sachen habe ich zum Glück noch nicht viel Erfahrung gemacht, kann aber trotzdem über andere Sachen berichten, die ich erlebte. Auf Instagram ist zu Beispiel das Follower-Kaufen ein großes Thema, was mich echt nervt.

Ich meine, es sieht doch schon komisch aus, wenn ein Account 15k Follower hat, aber die Bilder nur 200 Likes haben. Und genau da stelle ich mir die Frage: Warum? Ich gebe mich doch auch mit den Follower zufrieden, die ich habe. Und mittlerweile ist mir das sogar fast eines der unwichtigsten Dinge.

Die Leute, denen meine Sachen gefallen, können gerne bleiben und mir Folgen. Die anderen sollen das Folgen dann halt sein lassen. Es stört mich nicht. Aber da sind halt manche Menschen anders und das regt mich auf.

Es gibt noch ein weiteres Phänomen, das ich hier kurz ansprechen möchte, und zwar sind das Menschen, die anderen Leuten folgen, damit sie ihnen folgen um ihnen dann den neuen Followern wieder zu entfolgen. Das soll angeblich mehr Follower einbringen, allerdings finde ich diese Methode mehr als nervig.

Erstens, weil sich die anderen Menschen über ihre neuen Follower freuen, die dann allerdings nach dem Zurückfolgen wieder verschwinden, und zweitens, weil die Menschen, die einem durch die „Folgen-Entfolgen“ Methode folgen, auch nicht wirklich aktiv sind, heißt: sie liken nicht und machen auch sonst nichts, was deine Community zusammen hält.

Diese sogenannten „Ghost-Follower“ sind zwar da, aber nicht aktiv. Das heißt, sie bringen Dir auch nichts. Und Follower, die nichts machen, brauche ich auch nicht.

Sooooooo, jetzt habt ihr meine Meinung zu Sozialen Netzwerken kennengelernt und mich würde es brennend interessieren, was ihr dadrüber so denkt. Die Kommentare empfangen jede Meinung mit offenen Armen ☺️

Amen.

Linus

2 thoughts on “Social Media

  1. Hey,
    Erst mal will ich sagen Respekt für diesen echt guten Post. Ich fande ihn echt gut und man konnte sich gut mit einer der Gruppen identifizieren. (Eher gesagt zwei Gruppen😂.)

    Außerdem finde ich auch die Ghost Follower usw. die sich auf Insta rumtreiben, echt zum kotzen.
    Das wars auch schon mit meinem Kommentar.😉

    P.S.: Wünsche dir noch viel Erfolg mit deinem Blog👍💪!

    LG Moritz

    1. Moin Moritz!

      Danke für das viele Lob! Freut mich, wenn jemand meine Gedanken gerne liest.

      Schön, dass wir uns da einer Meinung sind 😀

      Danke für die Glückwünsche! Dir noch einen schönen Abend!
      Linus

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